| Ersteinsatzformation |
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Die Ersteinsatzformation (EF) besteht ausschliesslich aus Atemschutzgeräteträgern, welche primär die Aufgaben an der Front übernehmen. Sie übernehmen die Rettungs- und Löschaufgaben bei Bränden.
Dabei gehört der Innenangriff zu den Standardaufgaben. Im Gegensatz zum Löschangriff von aussen, wird beim Innenangriff in das brennende Objekt eingedrungen und das Feuer von innen her bekämpft. Natürlich erfolgt dies ausschliesslich unter Einhaltung der eigenen Sicherheit. Um Rauchgasvergiftungen zu vermeiden, werden dabei Pressluftatemgeräte getragen. Sind Personenrettungen zu machen, nimmt der Einsatztrupp Fluchthauben mit, welche dem zu Rettenden über den Kopf gezogen werden können und ihn aus einer angebrachten Pressluftflasche ebenfalls mit frischer Atemluft versorgen.
Die AdF in den Ersteinsatzformationen müssen körperlich fit sein, da die komplette Brandschutzausrüstung inklusive Pressluftatemgerät ca. 20 kg wiegt und bei einem längeren Einsatz durchaus über mehrere Stunden getragen wird. Wird die Ausrüstung nass, erhöht sich das Gewicht entsprechend.
Jeweils alle fünf Jahre muss ein AdF der EF zu einem vom WVO bezahlten Arztuntersuch, um seine Atemschutztauglichkeit überprüfen zu lassen.
Im WVO gibt es in jeder Verbandsgemeinde eine eigene Ersteinsatzformation, welche hauptsächlich aus Einwohnern der entsprechenden Gemeinde zusammengesetzt ist. Bei kleineren Ereignissen werden die jeweiligen Formationen der betroffenen Gemeinde eingesetzt. Bei grösseren Ereignissen kommen dann je nach Entscheid des Einsatzleiters mehrere oder alle Ersteinsatzformationen zum Einsatz.
Die Ersteimsatzformationen absolvieren pro Jahr acht Mannschaftsübungen, sieben Atemschutzübungen und eine Hauptübung.
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Schlafen Sie immer mit geschlossener Schlafzimmertür. Diese hält bei einem Brand die tödlichen Rauchgase und die Hitze zurück und verschafft Ihnen zusätzliche Fluchtzeit. |