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Verkehrsdienst

Der Verkehrsdienst (VD) wird bei Einsätzen eigesetzt, um den Strassenverkehr um den Schadenplatz herum umzuleiten oder wo möglich einen Einbahnbetrieb einzurichten. Dies ist erforderlich, um den Einsatzkräften bei einem Ereignis an stark befahrenen Strassen den nötigen Bewegungsfreiraum zu schaffen. Oder die Strassen sind schlichtweg blockiert und nicht mehr befahrbar.

 

Verkehrsdienst

Eine Umleitung braucht wesentlich mehr Personal, Material und Zeit, bis sie eingerichtet ist als ein Einbahnbetrieb. Beide Aufgaben sind für den VD jedoch Tagesgeschäft. Ausgerüstet mit Anhänger und Modul, beides Mit Verkehrsleitmaterial ausgerüstet, kann so an zwei Seiten gleichzeitig die Absperrung aufgebaut werden. Dies spart Zeit und logistischen Aufwand.

 

Der Verkehrsdienst wird nicht nur bei Feuerwehreinsätzen, sondern auch bei Grossanlässen in den Verbandsgemeinden zur Verkehrsleitung eingesetzt. So ist z.B. die Fasnacht in Beringen, bei welcher die Ortsdurchfahrt während des Umzuges gesperrt ist, jedes Jahr ein fester Bestandteil und wird auch gleich im Jahresprogramm erfasst und als Übung besoldet.  

 

In einem kantonalen Kurs werden neuen AdF im Verkehrsdienst die Regeln und Winktechniken vermittelt. In den Übungen im WVO werden diese dann vertieft. Ausserdem ist die Funkkommunikation zwischen den Verkehrsregelstellen sehr wichtig und wird deshalb auch intensiv geschult.

 

Der Verkehrsdienst absolviert pro Jahr acht Mannschaftsübungen und eine Hauptübung.

 

Die AdF im  Verkehrsdienst brauchen Durchsetzungsvermögen, da nicht alle Autofahrer gerne einen Umweg machen und trotzdem probieren, durch den abgesperrten Bereich zu fahren.