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Nachteile von CAFS

Mit dem CAF-System im Zusammenhang mit Hohlstrahlrohren ist es nicht möglich, eine hohe Schaumdecke zu erzeugen. Ist diese notwendig, muss ein normales Mittelschaumrohr eingesetzt werden.

 

Dazu muss allerdings der Druckluftkompressor ausgeschaltet und der Schaum konventionell im Schaumrohr erzeugt werden.

 

Gelegentlich sind am eingesetzten Schlauchmaterial kleine Undichtigkeiten aufgetreten, welche beim Prüfen in der Schlauchwaschanlage nicht aufgefallen sind. Trotzdem gelangte Druckluft hindurch, wodurch eine leichte Schaumleckage aufgetreten ist. Eine Reparatur dieser Stellen ist mit dem herkömmlichen Reparaturmaterial nicht möglich gewesen.

 

Der aufgetragene Schaum wird durch den Einsatz von Wasser zerstört bzw. weggeschwemmt. Diese Gefahr, dass der Schaumeinsatz unwirksam wird, besteht besonders dann, wenn mehrere Wehren zusammenarbeiten.

 

Knicke in der Schlauchleitung beeinträchtigen die Wurfweiten des CAFS-Vollstrahls beträchtlich. Es ist also darauf zu achten, dass die Schläuche korrekt ausgelegt werden. Ein wesentlicher Punkt ist der Druck am Strahlrohr. Durch die zugeführte Druckluft des Kompressors kommt es am Strahlrohr zu erhöhten Rückstosskräften.
Wird im Einsatz über Kopf gelöscht, kommt es hin und wieder vor, dass Schaum an die Scheibe des Atemschutzmaske gelangt. Der durch das Schaummittel erzeugte Film führt zur Sichtbehinderung und lässt sich nur durch Spülen mit klarem Wasser beseitigen.

 

Die Feuerwehrlederstiefel nehmen im Vergleich zum normalen Löschwasser schneller die Feuchtigkeit auf. Es gibt schneller nasse Füsse.