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Vorteile von CAFS

Da die zur Schaumherstellung notwendigen Komponenten im Fahrzeug integriert sind, lässt sich der Schaum sofort, das heisst ohne Zeitverlust, erzeugen. Es entfällt also der Aufbau mit Schläuchen, Verteiler, Zumischer und Schaummittelbehälter.

 

Dazu kommt es zu einer wesentlichen Erhöhung der Wurfweiten. Dies wiederum bringt eine Vergrösserung des Sicherheitsabstandes.
Die gefüllten Schläuche sind, bedingt durch den grossen Luftanteil von 36 bis 80 Prozent, wesentlich leichter und somit auch handlicher. Damit wird die Beweglichkeit und Schnelligkeit der Angriffstrupps deutlich verbessert. Das wird von den Einsatzkräften besonders bei der Brandbekämpfung über Leitern sehr geschätzt.

 

Ein weiterer Vorteil gegenüber Wasser besteht in der besseren Durchdringung in heissen Schichten. Dies hat zur Folge, dass weniger Wasser verdampft, was für die Löschtrupps eine verbesserte Sicht und eine geringere Verbrühungsgefahr mit sich bringt. Auch die schlagartige Verbesserung der Sichtverhältnisse nach der Schaumaufgabe ist überzeugend. Dies kann wie folgt begründet werden: Das Wasser wird bei der CAFS-Anwendung in eine hochwertige Fertigschaumblasenstruktur umgewandelt und mit hoher Energie durch die Flammenzone auf die brennenden Oberflächen aufgetragen. Dabei verliert der Schaum nur einen geringfügigen Anteil beim Durchdringen der Flammenzone durch Verdampfen.
Durch den grossen Anteil von Druckluft in den Schläuchen verlängert sich bei Mittelstellung des Mischventils die Einsatzdauer des vorhandenen Löschwassers um das Doppelte. Steht das Ventil auf trocken, erhöht sich die Zeit rund um das vierfache.

 

Nutzen für die Umwelt
Der schnellere Löscherfolg bewirkt, dass weniger giftige Verbrennungsprodukte in die Atmosphäre gelangen. Des Weiteren wird bei sachgemässem Vorgehen das Eindringen von kontaminiertem Löschwasser in die Kanalisation oder Erdreich wesentlich seltener.

 

Nach Firmenangaben verbleiben ausserdem die im Schaummittel enthaltenen Chemikalien im Brandgut. Auch intensive Brände können in kurzer Zeit mit weniger Wasser gelöscht werden. Es ist nicht notwendig, die Löschtaktik und Löschtechnik zu ändern. Ausserdem können alle bisher verwendeten Geräte weiter benutzt werden. Lediglich die Leistungsfähigkeit der Feuerlöschkreiselpumpe und des Kompressors könnte sich verringern. Eine Einspeisung in trockene Steigleitungen ist ohne Probleme möglich. Als zusätzlicher Vorteil hat sich gezeigt, dass der Schaum in den Schläuchen auch nach längerer Standzeit bestehen bleibt. Die Beobachtungszeit wurde nach 45 Minuten abgebrochen.
Sollten Kompressor und Schaummittelzumischanlage ausfallen, ist es möglich, mit der Kreiselpumpe den Einsatz weiter zu führen. Die Wartung des CAF-Systems kann jeder eingewiesene Gerätewart durchführen.